Text-Bild-Ansicht Band 253

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welche durch eine elastische Scheibe k blasbalgartig gegen das Regulatorgehäuse i abgedichtet ist. Die Befestigung der elastischen Scheibe an dem einspringenden Rande des Gehäuses erfolgt mittels eines Rahmens m. Das wie gewöhnlich zweikammerige Regulatorgehäuse steht bei e (unter Umständen bei e1) mit der Zuleitung, bei f mit der Ableitung in Verbindung. Die Oeffnung c in der Zwischenwand h wird durch das mit dem Gelenke g an die Platte a angehängte Regulirventil d mehr oder weniger geschlossen, sobald bei Verminderung der Flammenzahl der steigende Verbrennungsdruck die Platte a hebt. o bezeichnet eine Wasserablaſsschraube.

Ueber selbstthätige Gasabschluſsvorrichtungen zur Verhinderung von Gefahren durch explosive Gasgemische; von Robert Muencke.

Mit Abbildungen.

In denjenigen Laboratorien, wo es erforderlich ist, durch Gaslampen Gegenstände ununterbrochen Tage, Wochen, ja Monate lang bei unveränderlicher Temperatur zu erwärmen, ist es durchaus geboten, um die Gefahren zu verhüten, welche durch explosive Gasgemische verursacht werden, die gröſste Aufmerksamkeit aufzuwenden und alle Vorsichtsmaſsregeln thunlichst umfangreich in Anwendung zu ziehen. Es ist dies namentlich dort unerläſslich, wo die Flammenhöhe der Gaslampen durch in die Leitung eingeschaltete Gasdruck- und Wärmeregulatoren geregelt wird.

Vor Allem wolle man darauf Bedacht nehmen, daſs zur Verbindung, an Stelle der gebräuchlichen Kautschukschläuche, Bleiröhren angewendet werden und daſs die gewöhnlichen Gaslampen für höhere Wärmegrade mit Luftzuführung (Bimsen- oder Blaubrenner), um ein Zurückschlagen der Flammen zu verhindern, sämmtlich mit nicht zu weitmaschigen fehlerfreien Drahtnetzkappen versehen sein müssen. Für niedrige Wärmegrade, wie bei Vegetationskästen, ist es geboten, sich nur einfacher leuchtender Gaslampen (ohne Luftzuführung) zu bedienen, bei denen das Gas aus einer feinen runden Oeffnung ausströmt und in Form einer länglichen zugespitzten Flamme verbrennt; sie stehen, um Ruſsablagerung zu vermeiden, in geeigneter Entfernung vom Boden des Kastens. Jedes dieser Flämmchen ist mit einem leicht regulirbaren Hahne versehen; durch geeignete Einstellung der Flammenhöhe bei sorgfältig isolirten Kästen und Einschaltung eines Gasdruckregulators erreicht man auch ohne Wärmeregelung bereits annähernd gleichmäſsige Temperaturen, wie dies für die meisten Kulturen ausreichend ist.

Es ist ferner sehr darauf zu achten, daſs die mit Regulator verbundenen Flammen, da bei der niedrigsten Einstellung oft schon eine