Text-Bild-Ansicht Band 258

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Rückwärts am Ständer befindet sich die Antriebsriemenscheibe, auf deren Welle die Kurbel b befestigt ist- mit letzterer ist die Stange c in Verbindung gebracht. Der untere Theil dieser Stange c ist mit dem Gelenkarme d verbunden und läuft in der Führung e. An den Gelenkarm d ist die Zugstange g angehängt und der Winkelhebel h erhält eine verstellbare Belastung. Diese ergibt durch den im Schlitze des Gelenkarmes d gleitenden Endzapfens des Winkelhebels h einen veränderlichen Drehpunkt und somit einen entsprechend verschiedenen Hub des das Stemmeisen aufnehmenden Gleitschlittens l.

Der Fuſstritt m ist durch eine Schnur mit dem Hebel h verbunden, wodurch letzterer zurückgezogen wird, so daſs der Schlitten l nahezu zur Ruhe kommt.

Grieser's Trockengestell für Bretter.

Mit Abbildungen auf Tafel 23.

Damit Bretter auf allen Seiten gleichmäſsig der Trockenluft ausgesetzt werden können, bringt L. H. Gieser in Mannheim (* D. R. P. Kl. 38 Nr. 32134 vom 6. December 1884) das in Fig. 15 Taf. 23 abgebildete Gestell in Vorschlag.

An dem Rundstabe a sind in beliebiger Höhe Gabeln b feststellbar, welche auf der oberen Seite geriffelt sind, um dem Brette besseren Halt zu geben, während ihre herabreichenden Zinken die unterhalb befindlichen Bretter gegen das Umkippen und Herabfallen zu verhindern haben. Dieses Gestell kann an der Decke hängend oder auf dem Luftboden stehend angeordnet werden. Um ein Brett von einem solchen Gestelle herab- oder einsetzen zu können, wird ein sogen. Lüftestab (Fig. 14 Taf. 23) angewendet. In einer Holzstange H, deren Länge nach Bedürfniſs angefertigt ist, wird ein Riegel von Flacheisen eingelassen, dessen oberes Ende zu einem Haken g umgebogen ist. Die Führung dieses Riegels erfolgt bei h und h1 in der Holzstange. Der Zapfen i dient als Anschlag; k ist die Auflage für die Bretter. Soll ein Brett gefaſst werden, so wird der Haken g in das Brett eingehängt, die Stange heruntergezogen und zwar so lange, bis sich das Brett bei k auflegt. Auf diese Weise kann das Brett entweder eingesetzt, oder herabgenommen werden. Bei der Normallänge eines Brettes sind zwei solcher Lüftstangen nöthig.

G. Heinrich's Band für selbstschlieſsende Windfangthüren.

Mit Abbildungen.

Ein recht zweckmäſsiges selbstschlieſsendes Band für pendelnde Windfangthüren wird nach der Deutschen Bauzeitung, 1884 * S. 488 von Gust. Heinrich in Berlin hergestellt.