Text-Bild-Ansicht Band 260

Bild:
<< vorherige Seite

der Helligkeiten der beiden Lichtquellen J1 und J2 im Falle der gleichen Beleuchtung des Photometerschirmes F von beiden Seiten:

,

wo (1 – a) den Lichtverlust durch Reflection an dem Spiegel BD bedeutet.

Fig. 2., Bd. 260, S. 74
Der Spiegel D kann vorn oder hinten seitwärts am Photometergehäuse angebracht werden oder, wie Fig. 2 zeigt, oberhalb desselben. Der Photometerschirm mit dem Fettflecke befindet sich in F, oben auf dem Gehäuse sind zwei Spiegel S1 und S2 angebracht, so daſs man entweder von der einen, oder von der anderen Seite Licht auf den Photometerschirm reflectiren lassen kann. Die reflectirten Strahlen gelangen durch die Oeffnungenaj bezieh. a2 auf den Photometerschirm. Jeder Spiegel (S1 bezieh. S2) kann niedergeklappt werden und verdeckt dann die entsprechende Oeffnung a1 oder a2. Dieses Photometer kann also auch als gewöhnliches Bunsen'sches Photometer benutzt werden. Zum gleichzeitigen Betrachten der beiden Seiten des Photometerschirmes dienen entweder hinter demselben angebrachte Reflexionsspiegel, oder vor demselben befindliche Reflexionsprismen. In die seitlichen Oeffnungen b1 und b2 können Dispersionslinsen eingesetzt werden. (Vgl. 1885 257 * 66. 258 * 69.)

Neuerungen an Stromsammlern für Dynamomaschinen.

Patentklasse 21. Mit Abbildungen auf Tafel 6.

Um die Erhitzung von Stromsammlern bei Dynamomaschinen zu vermindern und gleichzeitig eine leichtere Herstellung derselben zu ermöglichen, bringt Ch. de Nottbeck in Tammerfors, Finnland (* D. R. P. Nr. 33978 vom 20. Januar 1885) die in Fig. 14 Taf. 6 veranschaulichte Zusammensetzung in Vorschlag. Auf der Ankerwelle wird eine metallene Büchse B und auf dieser ein Kranz A von Holz oder anderem nicht leitendem Material befestigt. Die den Zuleitungsdrähten d und d1 vom Anker entsprechenden Bogenstücke a und a1 werden in der Breite des Kranzes A mit etwas Zwischenraum neben einander auf letzterem festgemacht und diese Bogenstücke können dadurch die doppelte Länge als bisher erhalten. Die Isolirung der Bogenstücke in dem Zwischenräume der beiden Ringe geschieht auf gewöhnliche Weise mit Holz, Asbest o. dgl., oder auch einfach bei Nichtausfüllung des Zwischenraumes durch die Luft. Die durch den Kranz A reichenden Drähte d liegen in Bohrungen, welche weiter als ihre Durchmesser sind, damit die Luft dieselben sowie auch die von diesen Löchern in den Zwischenraum der Ringe a und a1 mündenden Bohrungen b ordentlich durchströmen kann, um so den sich erwärmenden Stromsammler zu kühlen. – Wenn auch diese