Text-Bild-Ansicht Band 261

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des Excenters B die Federn b zusammengedrückt und dadurch die Schnitte längere Zeit fest in den Teig gepreſst werden. Ist nun daraufhin die Trennung des Teiges erfolgt und das Excenter B weiter gedreht, so geht die Schiene C durch die Wirkung der Federn b wieder schnell zurück.

Gegen das Tragtuch m läuft bei dessen Weitergange ein endloses, über die Walzen Q und w gespanntes Tuch n, welches die zwischen den Biscuits stehen gebliebenen ungepreſsten Teigtheile erfaſst, mit sich nimmt und in einen dahinter stehenden Kasten befördert. Von dem Tuche m gelangen die liegen gebliebenen Biscuits dann bei der Walze t auf Bleche, welche von einem endlosen Tuche a getragen und von diesem durch vorstehende Schienen c mitgenommen werden. Die absetzende Bewegung der Tücher m, n und a vermittelt ein auf dem Excenter B sitzender Kurbelzapfen, welcher den dreiarmigen Hebel U zum Schwingen bringt. Von dem einen Arme u desselben wird diese Bewegung mittels der Stange S auf einen auf der Achse der Walze P sitzenden zweiten dreiarmigen Hebel übertragen, an dessen Armen i und j die Stangen R und J zur Bewegung der Reibungsgesperre o und q angeschlossen sind, deren Klinken auf die Walzen O und Q wirken. Der Arm i trägt ebenfalls ein auf die Walze P einwirkendes Reibungsgesperre p. Die Bewegung des die Backbleche tragenden Tuches a hat jedoch so zu erfolgen, daſs nach jeder vollzogenen Füllung eines Bleches das Tuch eine gröſsere Bewegung ausführt, damit die bei t abfallenden Biscuits nicht auf die Schienen c zu liegen kommen. Hierzu ist für die Walze P ein zweites Reibungsgesperre r vorgesehen, welches von dem Arme k des Hebels U mittels der Stange V bewegt wird und dessen Reibungsklinke nur dann thätig ist, wenn der Ausschnitt einer auf der Achse der Walze P steckenden Scheibe d dieser Klinke den Angriff an dem zugehörigen Reibungsrade gestattet.

P. Gaillet's Setzcolonne bezieh. Auflöseapparat.

Mit Abbildung auf Tafel 3.

Zum Abscheiden der von Flüssigkeiten mitgeführten, fein zertheilten, festen Körper, wie z.B. zur Klärung der Trübe bei Aufbereitungsanstalten o. dgl., bringt P. H. A. Gaillet in Lille, Frankreich (* D. R. P. Kl. 1 Nr. 34914 vom 28. Juli 1885) die in Fig. 15 Taf. 3 dargestellte Setzcolonne in Vorschlag. Dieselbe besteht aus über einander gesetzten Kästen A von viereckigem oder anderem Querschnitte. Im Inneren eines jeden Kastens ist ein kegelförmiger Einsatz B eingegossen, dessen offene Spitze b nach unten gerichtet ist. Auf einer Seite reicht die Wand dieses Einsatzes nicht bis zur Wand des Kasten A hin, so daſs dort zwischen Kasten und Einsatz eine Oeffnung a entsteht, durch welche