Text-Bild-Ansicht Band 261

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Taf. 5 dargestellte Begulirvorrichtung benutzt. Am Schieber Q sitzt eine linealartige Verlängerung, deren Knagge d durch den Winkelhebel c das Gaszuleitungsventil b öffnet, wenn der Regulator eine mit dem Hebel c verbundene entsprechende Knagge e1 nicht verschiebt. Die Knagge e1 sitzt an einem Schlitten e, welcher in Zapfen f, f1 des Hebels c getragen wird. Die Verschiebung des Schlittens e erfolgt durch den zwischen Lappen e2 geführten schwach federnden Hebel r. Da der Hebel r auf einer Achse k sitzt, welche vom Regulator gedreht werden kann, so hat jede diesbezügliche Drehung eine Verschiebung des Schlittens e im Gefolge, sobald eine solche möglich ist. Dies kann geschehen beim Bewegen des Schiebers nach rechts, wie punktirt eingezeichnet, oder dann, wenn die Knagge e1 des Schlittens e auf der Knagge d liegt. Steigt der Regulator, so bewegt sich der Hebel r und strebt den Schlitten e von der Knagge d herunter auf den ebenen Theil der linealartigen Verlängerung des Schiebers Q zu ziehen. Ist dies geschehen, so wird der Winkelhebel c nicht mehr abwechselnd gehoben und gesenkt, sondern verharrt so lange in Ruhe und damit auch das geschlossene Gaseinlaſsventil, bis die Maschinengeschwindigkeit sich wieder vermindert hat.

Elieson's Elektromotorantrieb für Straſsenbahnwagen u.a.

Mit Abbildung auf Tafel 5.

Zur Uebertragung der Bewegung der schnell umlaufenden Elektromotorachse auf die langsamer umzudrehende Achse eines Fahrzeuges, wie bei Straſsenbahnwagen, Booten u. dgl., hat Ch. P. Elieson in Leytonstone bei London (* D. R. P. Kl. 47 Nr. 34178 vom 12. März 1885) an Stelle des von Reckenzaun benutzten Schneckenradantriebes (vgl. 1886 260 * 305) eine Anordnung getroffen, bei welcher zum Anfahren eine Steigerung der Fahrzeuggeschwindigkeit bei gleichbleibender Umlaufszahl der Elektromotorachse zu erreichen ist. Der Elektromotor ist in einer in der Grundplatte q (Fig. 9 Taf. 5) mit der Achse b drehbaren Gabel a angeordnet, welche die beiden Lager m für die Achse l des Elektromotors besitzt. Auf der Achse l sitzen lose zwei Zahntriebe n und n1, welche auf ihren einander zugekehrten Innenflächen mit Klauen o bezieh. o1 versehen sind. Ein auf der Welle l durch Nuth und Feder verschiebbarer Kuppelmuff o2 kann sowohl mit dem einen, als auch mit dem anderen Zahntriebe eingerückt werden. Die Verschiebung des Kuppelmuffes o2 geschieht mit Hilfe einer Schraube x durch das Handrad v und das Kegelräderpaar w. Die Triebe n und n1 greifen in zwei auf der Grundplatte q angebrachte Zahnkränze p bezieh. p1 ein. Um zu verhindern, daſs sich die Räder n und n1 von den Zahnkränzen abheben, sind an dem Rahmen u zwei kleine, mit Flanschen versehene, in Gabeln t gelagerte Rollen s angeordnet, welche auf zwei Schienen r