Text-Bild-Ansicht Band 261

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Seite des Zettelbehälters H bürstet beim Niedergange des Behälters über das Papier und klebt denselben an der Schachtelhülse fest, worauf die fertige Hülse von der Schiene I herabgeschoben wird.

Diese Maschine ist auch, ebenso wie eine andere von M. Wiberg in Stockholm (* D. R. P. Nr. 33794 vom 15. März 1885) vorgeschlagene, zur Herstellung der Schachtelhülsen sowie des Seitenrahmens der Innenschachteln verwendbar, wenn der Biegekörper entsprechende Gröſse erhält. Bei letzterer Maschine wird ein Holzblatt sammt dem zu seinem Zusammenhalt in der bezüglichen Form bestimmten bekleisterten Papierstreifen um eine Form von zwei Walzen gebogen, worauf nach einander zur Wirkung gelangende Walzen die Enden des Holz- und Papierblattes über einander legen; eine Walze wird völlig oder wenigstens zum gröſseren Theile um die Form herumgeführt und preſst hierbei das Papier fest auf das Holzblatt.

In fast gleicher Weise arbeitet eine dritte Maschine, welche G. Arehn in Stockholm (* D. R. P. Nr. 33791 vom 7. Januar 1885) entworfen hat.

W. Ward's selbstthätige Mutternschneidmaschine.

Mit Abbildungen auf Tafel 7.

Bei der von W. E. Ward in Port Chester (Nordamerikanisches Patent Nr. 341972) vorgeschlagenen, vollkommen selbstthätig arbeitenden Maschine zum Schneiden des Gewindes in gelochte Metallstücke brauchen dieselben nur in einen Trichter geschüttet und die fertig geschnittenen, aus der Maschine gestoſsenen Muttern in einem Behälter aufgenommen zu werden. Die Bewegungen vermitteln dabei auf einer Welle steckende Curvenscheiben, welche auf Hebel zur Bethätigung des Zuführungs- und Ausstoſsapparates für die Muttern, der Führung des Gewindebohrers und der Aus- und Einrückung des Wendegetriebes für letzteren wirken. Die in Fig. 9 Taf. 7 dargestellte Maschine besitzt eine ebene Tischplatte, an welcher auf und unter derselben alle Theile angeordnet sind.

Der Gewindebohrer e sitzt in einem Kopffutter der Spindel f, welche in ihren Lagern verschiebbar und mittels Keil und Nuth von einer Büchse aus rechts oder links gedreht wird, je nachdem die letztere durch die Reibungskegel k und k1 mit einer der nach verschiedenen Richtungen laufenden Riemenscheiben r und r1 gekuppelt wird. Die Drehung der Riemenscheiben r und r1 erfolgt von einer an dem Deckentriebwerke sitzenden Scheibe R aus mittels eines Riemens, welcher durch die stellbare Rolle S gespannt wird. Die Umkehrung der Drehung des Gewindebohrers im richtigen Zeitpunkte bewerkstelligt die auf der Welle t sitzende Curvenscheibe m mittels des Winkelhebels l.

Um die in dem Trichter a befindlichen rohen gelochten Muttern in geordneter Reihe dem Gewindebohrer zuzuführen, ist in dem viereckigen