Text-Bild-Ansicht Band 261

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ebenfalls gewellten Flammrohre der vorderen und hinteren Feuerung in einer gemeinschaftlichen Feuerkammer zusammen. (Vgl. A. Holt 1884 253 * 220.)

Brown und Sharpe's Universal-Schleif- und Schärfmaschine.

Mit Abbildungen auf Tafel 10.

Die auf Tafel 10 in allen Einzelheiten dargestellte Universal-Schmirgel-Schleif- und Schärfmaschine der Brown and Sharpe Company in Providence, wie solche im Iron, 1885 Bd. 26 * S. 323 beschrieben ist, zeichnet sich durch die mannigfache Verstellbarkeit sowohl des Arbeitstückes, als der Schleifscheibe aus. Die allgemeine Anordnung ist aus Fig. 1 und 2, einem senkrechten Schnitte durch den linken Theil bezieh. der Vorderansicht der Maschine zu entnehmen. Hervorzuheben ist, daſs das Gestell und die Lagerungen aller Theile besonders kräftig durchgeführt sind, was ein Haupterforderniſs bei Maschinen mit rasch laufenden Schleifscheiben für eine genaue und saubere Arbeit ist.

Das Gestell A ist in Kastenform mit Fächern zu beiden Seiten der Thür C hergestellt und zwar sind die Querwände B gleich mit eingegossen, wodurch man nicht nur die Steifheit des Gestelles erhöht, sondern auch Behältnisse zur Aufbewahrung von Werkzeugen und Geräthschaften bekommt. Ueber der Thür sind Leisten zur Aufnahme einer Oelpfanne D angeordnet, welche das von den oberhalb liegenden Rädern abtropfende Oel auffängt. Der Ansatz E des Gestelles dient zum Tragen eines Wassergefäſses, welches beim Naſsschleifen das Abwasser aufnehmen soll. Das Bett F, welches alle Räder und bewegten Theile trägt, ist gleichfalls in Kastenform ausgeführt und durch Querrippen versteift. Auf dem Bette F verschiebt sich in einer Schweinsrücken- und in einer ebenen Führung der Schlitten G, welcher an den beiden Enden Vertiefungen H (Fig. 2) enthält, die als Behälter für Schraubenschlüssel und andere häufig gebrauchte Werkzeuge bestimmt sind.

Der Spindelstock und der Reitstock sind auf einer Drehplatte I befestigt, welche sich um einen Zapfen B1 (vgl. Fig. 8) drehen kann. Es gestattet diese Anordnung die Achse des Arbeitstückes schräg gegen die Gleitrichtung des Schlittens G zu legen, ohne daſs man nöthig hat, erst Spindel- und Reitstock zu versetzen (vgl. Fig. 12). Das Festklemmen des Drehtisches I auf dem Schlitten G erfolgt alsdann an den beiden Enden durch Bolzen J (Fig. 2). Um den Tisch I genau auf eine gewünschte Schräge einstellen zu können, ist eine Stellschraube K1 angeordnet, mit deren Hilfe man bequem eine Marke auf den bestimmten Theilstrich der Eintheilung bringen kann. Die Eintheilung gibt ebenso wohl die Neigung in Grad, als das entsprechende Steigungsverhältniſs zur Länge an. Eine Längsnuth im Tische I gestattet das beliebige Verschieben und Festspannen des Spindel- und Reitstockes. An das Bett F