Text-Bild-Ansicht Band 262

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Gewinde verstellbar angeordnet. Die obere Messerspindel erhält ihren Antrieb durch gröſsere Zahnräder von den Walzen Q aus. Unter sich stehen die Spindeln der Messer durch kleinere Zahnräder in Verbindung. Dicht hinter den Messerscheiben C befinden sich die seitlichen Führungsrollen h, welche ebenfalls, wie die vorderen Rollen P, auf einer Stange verschiebbar und feststellbar sind.

Zum Härten von Sägeblättern, derart, daſs nur die Zähne bis zu den Wurzeln hin gehärtet werden, während der übrige Theil der Stahlstreifen weich bleibt, hat Th. Fowler in New-Haven, Nordamerika (* D. R. P. Nr. 36496 vom 13. Oktober 1885) den in Fig. 4 Taf. 11 dargestellten Apparat angegeben: Durch den Kasten C, welcher den zu härtenden Sägen entsprechend lang ausgeführt ist, flieſst ununterbrochen die Härteflüssigkeit, welche durch Oeffnungen in die Rinne D übertritt und nur die Zähne des zwischen unverbrennlichen Packungen eingeschobenen Sägeblattes A berührt. Die Packungen aus Asbest o. dgl. sind in die Platten E und E1 eingesetzt, von denen die Platte E mit C fest verbunden ist, während die Platte E1 gegen die erstere verstellbar ist, indem die Befestigungsschrauben in Schlitzlöchern stecken und hinter E1 eine federnde Platte liegt. Diese Anordnung ist erforderlich, um verschieden starke Sägen in ein und demselben Apparate härten zu können. Natürlich müssen die Platten E und E1 so gegen einander gedrückt werden, daſs zwischen den Packungen und dem Sägeblatte A keine Flüssigkeit durchtreten kann. An beiden Enden ist der Kasten C noch mit je einer stellbaren Auflage versehen, durch welche das Eintauchen der Sägezähne in die Rinne D geregelt wird.

Man kann auch ein endloses Band in der Rinne D an den Sägezähnen entlang führen, welches mit der Härteflüssigkeit getränkt ist.

Sägen, welche auf die beschriebene Weise gehärtet werden, sollen auſserordentlich harte Zähne besitzen, so daſs dieselben zum Schneiden von Metallen besonders geeignet sind. In Folge des zähen Blattes brechen derartige Sägen bei Biegungen oder Verdrehungen nicht so leicht wie völlig gehärtete Sägeblätter.

Neuerungen in der Herstellung von Thonwaaren und Kohlenziegel.

(Patentklasse 80. Fortsetzung des Berichtes Bd. 260 S. 164.)

Mit Abbildungen auf Tafel 11.

Der Abschneidetisch für Falzziegel von J. Schmidheiny in Heerbrugg (* D. R. P. Nr. 34411 vom 25. Januar 1885) kennzeichnet sich durch eine eigenartige Vorrichtung, vermöge welcher in der beim Vorfahren des Wagens entstehenden Spalte des Rollenfeldes selbstthätig Rollen eingeschoben werden, weiter durch die Einrichtung, welche bezweckt, die