Text-Bild-Ansicht Band 270

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Richtung zum Zwecke der Regulirung des Luftabzuges verschieben läſst;

2) durch die Anordnung von beweglichen Rührschaufel trägem, welche aus Stangen bestehen, die sich durch bekannte Mechanismen in bestimmter Höhe feststellen lassen;

3) durch die Anordnung von auf und ab beweglichen conischen Absperrrändern m, welche zur Luftzutrittsregulirung dienen und mit den Düsen b in Verbindung stehen.

Die in der Patentschrift Nr. 40005 beschriebene Neuerung an Rührvorrichtungen für Dampf- und Feuerluft-Tellertrockenapparate besteht darin, daſs die Schaufelträger als drehbare, doppelarmige Hebel gebildet sind, welche sich mittels einer Verbindungsschiene derartig verstellen lassen, daſs die Schaufeln ihre Richtung zur Mittellinie des Rührarmes verändern und mit letzterem einen mehr oder weniger spitzen Winkel bilden.

Fig. 8 und 9 veranschaulichen die in der Patentschrift Nr. 42576 beschriebene Einrichtung an Dampf-Tellertrockenapparaten, welche darin besteht, daſs die Kohle in dünn zertheiltem Zustande über den Boden der Teller a hinweg nach dem anderen Teller gebracht wird, zu welchem Zwecke zwischen den Heizstellen am äuſseren Umfange die mit Durchlochungen versehenen Ueberführringe b angeordnet sind. Dieselben sind wiederum mit Mänteln f versehen, damit die durch Kanäle i vorgewärmte Luft zwangläufig durch b mit der fallenden Kohle in Berührung kommt.

Zur Vermeidung des Uebertrocknens der Kohle trifft der Erfinder (nach Nr. 42581) an den Tellertrockenöfen die Einrichtung derart, daſs man durch einige Trockenteller beliebig Wasser strömen lassen kann, zu welchem Zwecke neben dem Dampfrohre D (Fig. 10) die mit Hähnen B versehenen Wasser-Zu- und Abfluſsrohre A angebracht werden.

Diese in Kürze gekennzeichneten Haeuser'schen Erfindungen tragen zwar nicht den Charakter groſsartiger Neuerungen in sich, immerhin dürften dieselben aber geeignet sein, kleine in der Praxis entstehende Schwierigkeiten mehr und mehr zu beseitigen.

(Schluſs folgt.)

Hydraulischer Motor.

Mit Abbildung.

Im Bergbaue ist man in neuerer Zeit mehr als je bestrebt, die in den vorhandenen Wassermassen ruhenden Kräfte für bergbauliche Arbeitsleistungen zu benutzen, demzufolge sind auch, und zwar mit hinreichendem Erfolge, hydraulische Motoren zum Zwecke der Wasserhebung gebaut worden. Weniger Erfolg hatte diese Verwendung zu den verschiedenen Förderungszwecken. Es fehlte nämlich bei den mannigfachen und ungleich schwierigeren Aufgaben, welche einer Fördermaschine