Text-Bild-Ansicht Band 273

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während gleichzeitig die Auslösung der Kuppelung und hiermit das Zurückschieben der Gewindstähle im Schneidkopfe vor sich geht.

Um aber die Schluſsstellung des Hebels L zu sichern bezieh. die Lage der Glieder D, F und H hierfür zu regeln, ist die Stellschraube S vorgesehen, welche auf die untere Nase B des Handhebels L trifft.

Bemerkenswerth ist noch die Einspannvorrichtung (Fig. 13) für den Schraubenbolzen, deren achsiale Einstellung dadurch erleichtert wird, daſs die rechts- und linksgängige Backenspindel in einer Hülse lagert, welche im eigentlichen Schlittenauge verschiebbar ist. Die grobe Spiralnuth dient für den Einsatz der Stellschraube und Feststellung der Spindelbüchse.

Pr.

Kreissäge-Schärfmaschinen.

Mit Abbildungen im Texte und auf Tafel 13.

Sowohl in Holz- als auch in Metallsägewerken bietet eine Schärfmaschine unzweifelhaft Vortheile gegenüber dem Nachschärfen mittels Hand dar. Je nach der Gröſse einer Werksanlage wird eine einfache oder eine Maschine mit selbsthätigem Betriebe zu wählen sein. In folgendem werden einige neuere Maschinen, welche vorzugsweise zum Schärfen von Kreissägeblättern eingerichtet sind, beschrieben.

Das Werkzeug, ein kreisendes Schleifrad, seltener eine hin und her gehende Feile, darf die Schleiffläche des Zahnes nur mit einem Drucke bestreichen, welcher eine Erhitzung der Arbeitsstelle vollständig ausschlieſst. Deshalb sind auch manche Schleifmaschinen mit Pumpen zum Naſsschleifen vorgesehen, sofern wegen ungleicher Zahntheilung des Sägeblattes ein unvermuthet stärkerer Angriff zu befürchten steht. Je nach der Zahnlücke wird sich nicht nur der Formquerschnitt des Schleifrades richten, sondern auch dessen Achsenlage zum eingespannten Sägeblatt. Die Schleiffläche des Sägezahnes wird radial bei Metallsägen, manchmal nach einem gewissen Zugkreise bei Holzsägen gerichtet, also etwas unterschnitten sein. Immer sollte aber die Ebene der Schleiffläche etwas schräg gegen die Sägeblattebene angestellt sein, wobei zur Aufhebung des dadurch bedingten Seitendrucks abwechselnd ein rechts und links geschränkter Zahn auch nach rechts und links zu schärfen wäre.

Hieraus folgen von selbst die Bedingungen für den Bau solcher Maschinen.

A. Ransome's Schärfmaschine.

Das mit 700 minutlichen Umläufen kreisende Schleifrad lagert in einem Bügelrahmen (Fig. 1), welcher um Zapfen, die in einem stellbaren Ringe liegen, schwingt. Hierdurch kann die Achse des Schleifrades