Text-Bild-Ansicht Band 273

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J. W. Dennis' Klammer.

Dieses Werkmittel zum Spannen, Verschlieſsen von Formkasten u. dgl. besteht nach American Machinist, 1888 Nr. 8 * S. 4, aus zwei hakenartigen Winkelschlitten A und B (Fig. 1 und 2). Während in der Rückwand des einen, B zahnstangenförmig Muttergewinde C eingefräst ist, trägt der andere Führungstheil A, zwischen einen Verschluſsdeckel gelagert, die zugehörige Schraube D. Das Gewinde derselben ist an einer Seite abgeflacht, so daſs dadurch der Eingriff aufgehoben und die Schlitten frei angeschoben werden können. Der Verschluſs erfolgt durch Drehung der Schraube D mittels des Griffes E.

Fig. 1., Bd. 273, S. 431
Fig. 2., Bd. 273, S. 431

J. Birkenhead's Bohrer und Billing's Holzbohrer.

Zum Nachbohren bezieh. Ausreiben fertiger Löcher erzeugen John Birkenhead in Mansfield, Mass., Amerika, den nebengezeichneten Bohrer (Fig. 3). Die abgeflächte Bohrstange ist mit zwei Schwalbenschwanznuthen versehen, in welche die Schneidstähle passen. Durch das Querloch wird die (vergröſserte) Kopfschraube geschoben, welche sich in das linke Mutterstück einschraubt, vermöge des freiliegenden Zwischenstückes die beiden auf Lochgröſse eingestellten Schneidstähle klemmt und an Ort festhält. (American Machinist, 1888 Bd. 11 Nr. 24 S. 7.)

Um einen und denselben Bohrer für verschiedene Lochgröſsen gebrauchen zu können, wird nach Billing der Schneider als Plättchen ausgebildet (Fig. 4), welches durch ein Deckplättchen geführt und mittels Zähnchen in der gegebenen Anstellung gehalten wird. Die eingeschlossene Feder hebt beim Lösen der Schraube das Führungsplättchen und erleichtert dadurch wesentlich die Verlegung des Lochschneiders. (American Machinist, 1887 Bd. 10 Nr. 25 S. 2.)

Fig. 3., Bd. 273, S. 431
Fig. 4., Bd. 273, S. 431

Ein phonographisch-telephonischer Versuch.

Bei Gelegenheit eines Vortrags über Edison's Erfindungen hat W. J. Hammer aus East-Orange, N. J., zwischen New York und Philadelphia einen interessanten