Text-Bild-Ansicht Band 316

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Rollenträger n1 für das Spanngewicht o1 befestigt sein. Hiermit erfüllt die Stellfeder zugleich die Rolle einer Leitschiene, während das Zuggewicht o1 die Rundschaltung des Fräsers besorgt. Da nun die Rückenseite der Fräsezähne durch die Tellerscheibe stets in gleichem Achsenabstande geschärft werden, so wird eine ungleich grosse Riefenteilung keine besonders nachteilige Schnittwirkung verursachen, weil doch alle Schneidkanten in der Mantelfläche eines geraden Kreiscylinders liegen müssen.

Textabbildung Bd. 316, S. 461

Bei einem Kegelfräser (Fig. 64) ist die Benutzung einer Tellerscheibe nicht gut angängig, weshalb die volle Schmirgelscheibe mit ihrer Umfangsfläche in Wirkung treten muss. Bemerkenswert ist bei dieser Arbeit der erforderliche Werkstückträger. Am Unterteil p1, welcheram Obertisch gespannt ist, findet eine Schwinge q1 Einstellung gegen die Wagerechte. Diese trägt das Winkelstück r1, in welchem die Einspannöse s1 erst durch Vermittelung eines Zwischenstückes t1 ihre gewünschte Anordnung findet. Durch diese Einrichtung ist jede Raumlage der Fräserschneide bequem zu ermöglichen. Eine einfachere Vorrichtung ähnlicher Bauart ist in Fig. 65 vorgeführt, wobei der federnde Aufspanndorn u1 unmittelbar in die Winkelschwinge v1 eingebaut ist, während der federnde Stellstift w1 an dem Stangenträger y1z1 sitzt, der wieder in die Schwinge v1 eingeschraubt ist.

Besonders bemerkenswert sind die Teilwerke (Fig. 68 bis 66) mit fester bezw. im Winkel stellbarer Spindellage und Rundlauf. Von der Hauptspindel r des Langtisches q