Text-Bild-Ansicht Band 318

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Neuerungen an Fahrrädern.

(Fortsetzung von S. 776 d. Bd.)

c) Freilaufeinrichtungen. (Free wheel).

Textabbildung Bd. 318, S. 790

Die Freilaufeinrichtungen dienen dazu, das Kettenrad ausser Betrieb zu setzen, sodass die Füsse ohne Tretbewegungen auf den Kurbeln ruhen können. Die meisten Fahrradwerke des In- und Auslandes haben diesen Einrichtungen seit ihrem Bekanntwerden grosse Beachtung geschenkt. Im Anfang waren diese Einrichtungen recht unvollkommen, aber auch nach Verbesserung der verschiedenen Systeme fanden sie bei den Radfahrern keine willige Aufnahme. Die Ursache lag darin, dass dem Fahrer bei starkem Gefälle die Herrschaft über sein Rad genommen wurde, daGegentreten ausgeschlossen war. Um etwas Brauchbares zu schaffen, mussten Vorrichtungen ersonnen werden, welche imstande sind, die Wirkung des Freilaufes nach Belieben aufzuheben und sofort wieder herzustellen. Diese Aufgabe wurde nun in verschiedener Form gelöst, Die Brennabor-Fahrradwerke verwenden eine auf das Vorderrad wirkende Reifenbremse (Fig. 124). Ihr Gestänge ist innerhalb des Steuerrohres untergebracht und zwecks Verstellung des Bremsschuhes mit Gewinde versehen. Ferner sind auch Bremsen in Anwendung, welche durch Rückwärtstreten der Kurbel betätigt werden. Eine solche zeigt Fig. 125. Sie bietet den Vorteil, dass bei zu starkem Bremsdruck der Kurbelstift a den Bremshebel b wieder freigibt, wodurch ein Festsetzen des Bremsschuhes ausgeschlossen ist.

Textabbildung Bd. 318, S. 790
Textabbildung Bd. 318, S. 790
Textabbildung Bd. 318, S. 790
Textabbildung Bd. 318, S. 790

Eine ebenfalls durch Gegentreten betätigte Bremse,