Text-Bild-Ansicht Band 326

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Größe und Bauart vollkommen demjenigen der Type 10, hat jedoch senkrechte Rückwand und infolge der Achsenanordnung an der Feuerbuchse etwas geänderte Längenund Breitenabmessungen, welche für die Kümpelteile neue Gesenke erforderten.

Textabbildung Bd. 326, S. 325

Auch die Zylinder und Schieber sind nach Größe und Bauart von Type 10 übernommen, so daß für Deckel, Kolben und Schieber die gleichen Modelle verwendbar waren. Die Innenzylinder sind stark geneigt und liegen fast auf gleicher Querebene mit den Außenzylindern. Die Verteilung der Kolbenkräfte auf zwei Achsen, nämlich die zweite und dritte Kuppelachse, ist wie bei Type 10, doch ist der Kreuzkopf hier einschienig geführt. Die Bewegung der Kulisse mußte, da das Umgrenzungsprofil die Anbringung einer Gegenkurbel am Treibzapfen außen nicht mehr ermöglichte, mittels Doppelhebel von einem auf der zweiten Kuppelachse aufgekeilten Exzenter entnommen werden, was allerdings eine recht ungünstige Komplikation bedeutet, die sich bei größeren Geschwindigkeiten nicht gut bewähren wird.

Rahmen. Die 30 mm starken Hauptrahmenplatten sind hinter der ersten Kuppelachse für deren Ausschlag von 1218 auf 1180 mm eingezogen. Der Kessel ruht vorn mit der Rauchkammer auf dem Zylindersattel, im runden Teil auf zwei mittleren Kesselträgern aus Stahlguß. Um die Rahmenhöhe hinten nicht übermäßig zu vergrößern, ist die Kesselrückwand in der Mitte stark nach unten verlängert und dient, auf der hinteren Rahmenquerverbindung aufliegend, als hinterer Feuerbuchsträger.

Zur leichteren Kurvenbeweglichkeit dieser Maschine mit ihrem Gesamtradstand von 10,115 m sind die beiden End-Kuppelachsen seitlich verschiebbar, die Hinterachse hat 29 mm Seitenspiel, die vordere Kuppelachse ist nach Krauß und Zara mit der Laufachse in einem besonderen Rahmen vereinigt und ähnlich wie beim zweiachsigen Drehgestell der Typen 9 und 10 um einen Drehzapfen in